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Bandai-Massiv
Die Vulkangruppe Bandai nahe der Stadt Inawashiro im Kreis Yama der Präfektur Fukushima ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Trekking-Begeisterte. Zu jeder Jahreszeit entfaltet das Gebiet eigene Reize: blühende Blumen im Frühling, Wandern auf dem Goshikinuma-Naturpfad im Sommer, das bunte Laub, das die Vulkangruppe im Herbst bedeckt, und Skifahren oder Snowboarden im Winter.

Der Goshikinuma-Naturpfad, dessen Name wörtlich „Fünf-Farben-Teiche“ bedeutet, gehört sowohl bei Einheimischen als auch Wanderern aus der Ferne zu den beliebtesten in ganz Japan. Obwohl der Pfad mit etwa vier Kilometern relativ kurz ist, verbindet er über vierzig Teiche und Seen, darunter die fünf großen Vulkanseen der Region am Fuße des Bandai-Massivs: Bishamon, Aka, Midoro, Benten und Ao. Bei Vulkanausbrüchen lagerten sich in den neu gebildeten Teichen und Seen Mineralien ab, die für die unterschiedlichen Farbschattierungen sorgen – von Grün über Blau bis hin zu Violett-Tönen. Wer sich einen Moment Zeit nimmt, um die Landschaft zu genießen, der kann beobachten, wie sich die Farbtöne mit dem wechselnden Sonnenstand verändern.

Urabandai entdecken
Als es im Jahr 1888 zum bisher letzten Vulkanausbruch im Bandai kam, strömte Lava in den Fluss Nagase. Dadurch wurde der natürliche Flusslauf größtenteils abgedämmt, sodass sich eine traumhaft schöne Hochlandschaft mit über 100 unterschiedlich großen Teichen und Seen bildete. Inzwischen hat sich die als Urabandai bekannte Landschaft (wörtlich „hinter Bandai gelegen“) zu einem beliebten Ausflugsziel von Wanderern entwickelt. Entlang der schier endlosen Wanderwege in der Region locken ausgedehnte Wälder und Hochebenen.

Im Frühling blühen die zahllosen Gebirgsblumen in den unterschiedlichsten Farben, und im Herbst färben sich die Blätter der Bäume und tauchen die Landschaft in leuchtende Rot-, Orange- und Gelbtöne. Aufgrund seiner Höhenlage eröffnet Urabandai eine herrliche Aussicht auf die Umgebung, die sich schon nach wenigen Schritten immer wieder anders präsentiert.

Nach dem Herbst hält im Bandai-Massiv der Winter Einzug. Mit einer Höhe von 1.816 Metern ist der Bandai einer der bekanntesten Berge Japans. Aufgrund seiner Ähnlichkeit mit dem Fuji trägt der Bandai den Spitznamen Aizu-Fuji – der Fuji von Aizu. In der kalten Jahreszeit können unerfahrene ebenso wie versierte Skifahrer und Snowboarder zwischen mehreren Skigebieten wählen, die Skipisten mit erstklassigem Schnee inmitten einer traumhaft schönen Naturkulisse bieten. Der Betrieb in den Skigebieten läuft in der Regel von Mitte Dezember bis Ende April. Einige Skiorte bieten sogar Shuttlebus-Transfers von und zu den nächstgelegenen Bahnhöfen.
Standort
| Name | Bandai-Massiv |
|---|---|
| Anfragen | Inawashiro Tourist Association |
| Adresse | 1-4 Oogida, Chiyoda, Inawashiro-machi, Yama-gun, Fukushima-ken |
| Telefon | 0242-62-2048 |
| Websites | http://www1.bandaisan.or.jp/ib/en/ (auf Englisch) |